Vielleicht kennst du das:
Du bist morgens voller Elan – mittags plötzlich erschöpft – und abends gereizt, manchmal ohne erkennbaren Grund.
Oder du fragst dich:
👉 „Warum bin ich so emotional instabil, obwohl eigentlich alles in meinem Leben in Ordnung ist?“
Die Antwort: Es liegt nicht „an dir“ – sondern an deinem Körper. In den Wechseljahren verändert sich dein hormonelles Gleichgewicht so stark, dass es unmittelbar auf dein Gehirn, deine Gefühle und deine Wahrnehmung wirkt.
Warum Hormone unser Gefühlsleben steuern
Hormone sind mehr als nur Botenstoffe – sie beeinflussen unser Gehirn direkt. Wenn Östrogen, Progesteron und Testosteron schwanken oder zurückgehen, verändert sich die Aktivität in verschiedenen Bereichen:
- Hippocampus 🧠 – wichtig für Gedächtnis & Konzentration
- Amygdala ❤️ – steuert Emotionen & Angstreaktionen
- Präfrontaler Kortex – zuständig für Entscheidungsfähigkeit & Impulskontrolle
- Hypothalamus – reguliert Stimmung & Körperfunktionen
Studien zeigen: In den Wechseljahren schrumpft messbar das Volumen der grauen Substanz in diesen Regionen – erholt sich aber wieder, wenn das hormonelle Gleichgewicht zurückkehrt.
Das erklärt, warum viele Frauen erleben:
- Stimmungsschwankungen (heute euphorisch, morgen traurig)
- Gereiztheit und Konflikte, die schneller eskalieren
- Innere Unruhe oder Ängstlichkeit
- Konzentrationsprobleme und „Brainfog“
- Depressive Verstimmungen oder Antriebslosigkeit
👉 Wichtig: Diese Symptome sind normal in der hormonellen Umstellungsphase – sie sind kein Anzeichen für „Schwäche“ oder gar Demenz.
Wenn Hormone & Leben zusammenwirken
Neben den körperlichen Veränderungen gibt es oft auch psychosoziale Faktoren:
- Neue Lebenssituationen (Kinder gehen aus dem Haus, Eltern brauchen Unterstützung)
- Berufliche Belastungen
- Veränderungen im Selbstbild & in der Partnerschaft
Diese Mischung kann das Gefühl verstärken, „den Boden unter den Füßen zu verlieren“.
Doch die gute Nachricht ist: Du bist dem nicht ausgeliefert.
Es gibt Wege, deine emotionale Balance zurückzuholen.
3 Wege zurück zu mehr innerer Stabilität
✨ 1. Körperlich unterstützen
- Bewegung: Schon 20–30 Minuten täglich (Spazieren, Yoga, Krafttraining) helfen, Stresshormone abzubauen.
- Ernährung: Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe stabilisieren deine Nerven & deinen Blutzucker.
- Nährstoffe: Eisen, Vitamin B12, Magnesium sind entscheidend für Energie & Stimmung.
✨ 2. Stress & Emotionen regulieren
- Mini-Pausen: bewusste Atemübungen zwischendurch.
- Journaling: Schreibe täglich 3 Dinge auf, die dir gelungen sind.
- Grenzen setzen: Erlaube dir, auch mal „Nein“ zu sagen.
✨ 3. Mentale Tools für Klarheit
- Affirmationen: „Ich darf meine Gefühle spüren, ohne mich dafür zu verurteilen.“
- Perspektivwechsel: Gefühle beobachten, statt direkt zu reagieren.
- Rituale: Ein Morgen- oder Abendritual schenkt Halt & Struktur.
Fazit: Dein Gefühlschaos ist ein Signal – keine Sackgasse
Das Kopfchaos und die Gefühlsachterbahn in den Wechseljahren sind ein Zeichen deines Körpers, dass er im Wandel ist.
Mit Wissen, Selbstfürsorge und neuen Routinen kannst du wieder Stabilität, Freude und Klarheit erleben.
🌿 Du musst nicht „einfach durchhalten“.
🌿 Auch darfst du Hilfe annehmen.
🌿 Und du darfst dich wieder ganz als du selbst fühlen.
Dein nächster Schritt
Wenn du beim Lesen spürst: „Ja, das betrifft mich“ – dann möchte ich dich einladen.
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Dr. med. Beate Schneider